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Knochenbanksystem

Knochenbanksystem

Das Marburger Knochenbanksystem ermöglicht die sichere Aufbereitung, Lagerung und Anwendung allogener Knochentransplantate direkt in der Klinik. Es wurde speziell entwickelt, um klinische Abläufe zu vereinfachen, höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten und gleichzeitig eine wirtschaftliche Lösung für den Einsatz von Knochengewebe bereitzustellen.

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Besonderheiten

  • Zugelassen durch das Paul-Ehrlich-Institut (Deutschland)

  • Einfache und sichere intraoperative Anwendung

  • Keine Quarantänelagerung erforderlich

  • Keine Zweittestung des Spenders notwendig

  • Integration in bestehende klinische Prozesse

  • Aufbereitung direkt in klinikinternen Knochenbanken möglich

  • Hohe Sicherheit bei gleichzeitig wirtschaftlicher Effizienz

Anwendungsbereiche

Das System wird zur thermischen Desinfektion allogener Knochentransplantate eingesetzt, insbesondere bei Femurköpfen aus Lebendspenden. Es eignet sich optimal für den Einsatz in orthopädischen und traumatologischen Eingriffen sowie in der rekonstruktiven Chirurgie.

  • Virusinaktivierung: HIV 1, HIV 1/0, HIV 2, HTLV, CMV, CPV (Modellvirus für HPV B 19 / Hepatitis B), BVDV (Modellvirus-Hepatitis C)

  • Inaktivierung von Syphilis

  • Inaktivierung des Zika-Virus

  • Inaktivierung vegetativer bakterieller Infektions­erreger

  • Reduzierung des Fettgehalts des Transplantates

  • Weitgehender Erhalt der biomechanischen und biologischen Wertigkeit des Transplantates

  • Einfache intraoperative Anwendung

  • Eliminierung des Risikos der Rekontamination durch geschlossenes System   

  • Prozesszeit von 94 Minuten (Mindesttemperatur in der Knochenmitte 82,5 ºC für mindestens 15 Minuten)

Indikationen

  • Prothesenwechsel

  • Korrektur von Fehlstellungen

  • Behandlung von Knochenverlusten

  • Mehrfragment- und Trümmerfrakturen

  • Infektbedingte Defekte

  • Revisionschirurgie​​​​

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Erfahrung & Einsatz

Das Marburger Knochenbanksystem wird weltweit eingesetzt und hat sich in zahlreichen Kliniken bewährt.

Jährlich werden tausende Transplantate aufbereitet und erfolgreich angewendet – mit einem klaren Fokus auf Sicherheit, Effizienz und klinische Verlässlichkeit.

Steuergerät Labator SD–2 und 3

Mikrocontroller geregeltes Steuergerät zur Erwärmung und Kühlung des Heizteils mit Dokumentation jedes Prozessablaufes. Computerüberwachtes Steuergerät mit Touchscreen zur geregelten Erwärmung und Kühlung des Heizteils mit dualer Dokumentation jedes Prozesslaufes. Internetfähig zur Fernwartung und Speicherung aller Prozesse auf einem Zentralserver. Die Speicherkapazität ist ausgerichtet auf die gesetzliche Dokumentationspflicht.

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Das Desinfektions-Set setzt sich zusammen aus der Aussenverpackung und dem Desinfektionsgefäss.
Die zweiteilige Aussenverpackung besteht aus Polystyrol und wird über ein Gewinde mit Evoprenedichtung steril verschlossen.


Das Desinfektionsgefäss besteht aus Makrolon und weist ein 2-Kammer-System auf. Es erfüllt damit die Bedingungen der Reinraumklasse A.

Der untere Teil (Container) wird für das Einlegen des Femurkopfes und das Auffüllen des Desinfektionsmediums bis zur Markierungslinie verwendet. Der Deckel, auch Transferbehälter genannt, dient zum sterilen Verschließen der unteren Kammer und nach Prozessende zur Aufnahme der Behandlungsflüssigkeit.

  • Material: Calibre (Polykarbonat)

  • 2-Kammer-System

  • Erfüllung der Bedingungen der Reinraumklasse A

  • Bestandteile: Aussenverpackung und Desinfektionsgefäss

Desinfektionsset

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Indikation

Das Desinfektionsgefäss dient zur Thermodesinfektion im Lobator-Steuergerät und zur anschliessenden sterilen Tiefkühllagerung allogener Femurköpfe von Lebendspendern.


Kontraindikation / Nebenwirkungen

Nicht anwendbar

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